Suche nach ...

Befreiung aus einem Unfallfahrzeug mit dem hydraulischen Rettungsgerät

Unsere Feuerwehr

Geräte

Werkzeug für jeden Einsatz

Spreizer und Schere, Hebekissen, Tragkraftspritze, Wärmebildkamera und Notstrom: Ein Blick in die Geräteräume der FF Reichenthal – und auf die Schutzausrüstung, die jede Einsatzkraft trägt.

Quellen: Feuerwehrzeitungen 2019 – 2025, Protokolle der Kommandositzungen · Fotos: FF Reichenthal

Retten und Bergen

Technische Hilfe

Verkehrsunfälle und Bergungen sind heute häufiger als Brände. Durch die immer stabilere Bauweise moderner Autos braucht es schweres Gerät, um eingeklemmte Menschen zu befreien.

  • ✓Hydraulisches Rettungsgerät – Spreizer und Schere öffnen Türen und trennen Säulen, auch in stark verformten Fahrzeugen
  • ✓Hebekissen mit Steuergerät – seit 2025 zwei neue Kissen, geübt etwa unter einem 13 Tonnen schweren Mähdrescher
  • ✓Seilwinde am LFB und Greifzug – für Fahrzeugbergungen, Umlenkrollen inklusive
  • ✓Motorkettensäge – für Sturmschäden und umgestürzte Bäume
  • ✓Dreifacher Brandschutz an der Unfallstelle: Wasser, Pulver- und Schaumlöscher
Zugsübung 2024: Befreiung aus einem PKW mit Spreizer
Zugsübung 2024: Befreiung aus einem PKW mit Spreizer
Zugsübung 2024: Rettung aus einer LKW-Kabine
Zugsübung 2024: Rettung aus einer LKW-Kabine
Übung 2025: Hebekissen unter einem Mähdrescher
Übung 2025: Hebekissen unter einem Mähdrescher
Nachtübung: Bergung eines Fahrzeugs am steilen Hang
Nachtübung: Bergung eines Fahrzeugs am steilen Hang

↑ Zum Seitenanfang

Wasser marsch

Löschen und Wasserversorgung

Zum Löschen braucht es Wasser – und oft muss es über weite Strecken herangeführt werden. 2024 bauten die Feuerwehren der Umgebung eine rund zwei Kilometer lange Löschwasserleitung vom Kettenbach Richtung Schwarzenbach.

  • ✓Tragkraftspritze – saugt Wasser aus Teichen und Bächen an
  • ✓Schlauchhaspel und Schlauchvorrat für lange Zubringerleitungen
  • ✓Hochdruck-Schnellangriff im TLF und Wasserwerfer auf dem Dach
  • ✓Strahlrohre, Verteiler, Schaummittel und Zumischer
  • ✓Hochleistungslüfter zum Entrauchen von Gebäuden
Die Tragkraftspritze an einem Bach, Herbstübung 2025
Die Tragkraftspritze an einem Bach, Herbstübung 2025
Herbstübung 2024: Löschleitung vom Kettenbach
Herbstübung 2024: Löschleitung vom Kettenbach
LFB und TLF beim Tag der Feuerwehr 2025
LFB und TLF beim Tag der Feuerwehr 2025

↑ Zum Seitenanfang

Sehen, was man nicht sieht

Atemschutz, Messen und Suchen

Damit Trupps auch in Rauch und Dunkelheit sicher arbeiten, setzt die Feuerwehr auf Technik, die sieht und misst, was Menschen nicht wahrnehmen können.

  • ✓Sechs Pressluftatmer mit je 1.600 Litern Atemluft und Totmannwarner
  • ✓Wärmebildkamera (seit 2016) – findet Glutnester und vermisste Personen
  • ✓Gasmessgerät – misst O₂, CO, NO₂ und H₂S
  • ✓Digitalfunkgeräte mit eigenen Sprechgruppen für Atemschutztrupps
Pressluftatmer im Fahrzeug
Pressluftatmer im Fahrzeug
Die Wärmebildkamera
Die Wärmebildkamera
Das Gasmessgerät
Das Gasmessgerät

↑ Zum Seitenanfang

Wenn das Wetter zuschlägt

Unwetter, Umwelt und Blackout

Sturm, Starkregen und Hochwasser haben in den letzten Jahren für viele Einsätze gesorgt. Dank der Spenden zur Feuerwehrzeitung konnte die Feuerwehr gezielt nachrüsten.

  • ✓Tauchpumpen und Nasssauger für überflutete Keller
  • ✓Wasser-Schmutzsauger (2021) – saugt und pumpt das Wasser gleich über einen C-Schlauch ab
  • ✓Planen, Befestigungsmaterial und Sandsäcke für Sturm- und Wasserschäden
  • ✓Ölbindemittel und Ölsperren für Öl- und Dieselspuren
  • ✓Notstromaggregate, Scheinwerfer und Vorräte für einen Blackout, dazu ein 1.000-Liter-Dieseltank
Übung 2025: Ölsperren und Öl-Einsatz
Übung 2025: Ölsperren und Öl-Einsatz
Nachtübung mit Beleuchtung und Notstrom
Nachtübung mit Beleuchtung und Notstrom
Lager im Feuerwehrhaus
Lager im Feuerwehrhaus

Funk und Alarmierung

Am 1. Juni 2020 stellte die FF Reichenthal auf den digitalen Bündelfunk (BOS) um. Der Digitalfunk verbindet die Feuerwehr mit Rettung, Polizei, Bundesheer und Hubschraubern, reicht über die Bezirksgrenzen hinaus, kennt eigene Sprechgruppen – etwa für Lotsen oder Atemschutztrupps – und kann GPS-Positionen und Notrufe übermitteln.

Alarmiert wird über Sirene, das System der Landeswarnzentrale und seit 2025 zusätzlich über die App ELIS. Im Feuerwehrhaus zeigt ein Einsatzbildschirm den Alarmierungstext an.

Wussten Sie?

Florianstation und Fahrzeugfunkgeräte waren schon beim Bau des Feuerwehrhauses für den Digitalfunk vorbereitet – die Umstellung ging deshalb rasch und kostengünstig.

↑ Zum Seitenanfang

Persönliche Schutzausrüstung

Was eine Einsatzkraft trägt

Jede Feuerwehrfrau und jeder Feuerwehrmann soll im Einsatz bestmöglich geschützt sein. Die persönliche Schutzausrüstung wiegt rund 12 kg und kostet pro Person etwa 1.300 Euro. Rund 40 Kameraden sind persönlich ausgerüstet, dazu kommen 15 Garnituren in verschiedenen Größen.

Helm

Helm

Schützt vor herabfallenden Teilen und Hitzestrahlung – mit versenkbarem Visier und Nackenschutz.

Jacke

Jacke

Wind- und wasserdicht, atmungsaktiv und feuerfest, mit Reflexstreifen für gute Sichtbarkeit bei Tag und Nacht.

Handschuhe

Handschuhe

Schützen vor heißen und scharfkantigen Gegenständen und sind für den Brandeinsatz gemacht.

Stiefel

Stiefel

Rutschfest, mit Zehenschutz und durchtrittsicherer Sohle.

↑ Zum Seitenanfang