Eine Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Reichenthal – von der Gründung im Jahr 1888, über Brände, Hochwasser und Kriegsjahre, bis zum 125-Jahr-Jubiläum im Jahr 2013.
Nach der Festschrift „125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Reichenthal 1888–2013“ · Medieninhaber: Freiwillige Feuerwehr Reichenthal · Verfasser: Josef Tröbinger · Layout: Andrea Tröbinger · Fotos: FF Reichenthal sowie Privatbesitz
Zum Geleit
Vorwort & Gedenken
HBI Andreas Gierer, Feuerwehrkommandant seit 2008
Seit nunmehr 125 Jahren sorgt die Freiwillige Feuerwehr Reichenthal für Sicherheit und gesellschaftliche Aufgaben in unserer Gemeinde. In den Anfängen war es für die Gründungsmitglieder sicher nicht leicht, ohne technische Geräte bei Feuer und Katastrophen schnell Hilfe zu leisten. Aber es wurde sicher durch Kameradschaft und Zusammenhalt vieles bewältigt, um dem Nächsten in Not zu helfen.
Durch den Wandel der Zeit ist es auch bei der Feuerwehr zu Veränderungen und Verlagerungen des Einsatzbereiches gekommen und so mussten in den Jahren immer wieder Investitionen für die Zukunft gemacht werden. Aber auch für unsere Kameraden ist wichtig, sich durch Schulungen und Lehrgänge fortzubilden, um all den Gefahren bestmöglich entgegenwirken zu können. Unsere Feuerwehr sollte von der Vergangenheit geprägt und für eine sichere Zukunft ausgerichtet sein. Sicherheit muss spürbar, erlebbar und allgegenwärtig sein.
Heute bin ich stolz, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Reichenthal zu sein. Ich möchte allen meinen Vorgängern und Kameraden, allen unterstützenden Mitgliedern und Gönnern einen großen DANK aussprechen. Auch unserer Fahnenpatin Irmgard Stumptner einen herzlichen Dank. Für die Zukunft wünsche ich der Feuerwehr und uns allen alles Gute und eine gute Kameradschaft.
HBI Andreas Gierer
Totengedenken
In Ehrfurcht gedenken wir aller verstorbenen Kameraden, insbesondere der Gründungsmitglieder.
Ihr Wirken soll uns Ansporn sein für die Hilfeleistung – zum Wohle der Nächsten.
1888
Die Gründung
Die im Jahr 1873 erlassene, erste Feuerpolizeiordnung für das Erzherzogtum Österreich ob der Enns verpflichtete die Gemeindevorsteher, Feuerwehren zu gründen. Im 19. Jahrhundert wurden zahlreiche Häuser und ganze Ortschaftsteile aufgrund ihrer Beschaffenheit immer wieder von großen Brandkatastrophen heimgesucht.
In der damaligen Nachbargemeinde Oberhaid (dieser Ort gehört jetzt zur Republik Tschechien) brach im Jahr 1887 im Rathaus ein Brand aus, welcher sich auf insgesamt 15 Häuser ausbreitete. Unter anderem wurde auch die Schule ein Raub der Flammen. Es liegt die Vermutung nahe, dass dieses Unglück den Hauptanlass gab, dass in Oberhaid und auch in Reichenthal im nachfolgenden Jahr eine Feuerwehr gebildet wurde.
Der Fleischhauer Karl Preinfalk aus Reichenthal 7 hat im Jahr 1888 die gründende Versammlung einberufen und konnte im selben Jahr 33 Mann für dieses Ehrenamt gewinnen. Er war es auch, der die FF Reichenthal vier Jahre lang als erster „Feuerwehrhauptmann“ anführte.
Die „junge Wehr“ hatte ihre erste Feuertaufe zu bestehen, als im Hause Nübauer (jetzt Stumpner) ein Feuer ausbrach, welches schließlich die linke Marktseite von Reichenthal fast zur Gänze einäscherte.
Weitere betroffene Häuser: Malzner (Baumgartner), Etzelstorfer (Frauenhuber), Kratky (Walchshofer), Apfolterer (Wurzinger), Lang, Gilhofer (Pfarrhof) und Peckl (Wutzel/Katzmaier). Ausgerückte Feuerwehren: Leonfelden, Schenkenfelden, Hellmonsödt und Oberhaid.
10. April 1892
Ausrückung zum großen Marktbrand in Leonfelden, dem 98 Häuser, die Kirche, das Rathaus und 35 Scheunen zum Opfer fielen.
1900 – 1909
Unter dem Oberlehrer Alois Beran, welcher von 1900 bis 1909 als Kommandant wirkte, waren zahlreiche Fortschritte zu verzeichnen: Die Erbauung des Feuerwehrdepots (Baubeginn 1903), die Gründung einer Hornistenschule und der Ankauf einer moderneren Spritze. In der Zeit seines Wirkens wurde auch die Feuerwehr in Stiftung gegründet.
3. Juli 1904
Die FF Reichenthal rückte zum Brand von elf Häusern in Summerau aus. Bei diesem Einsatz rettete der Reichenthaler Feuerwehrmann Josef Preinfalk gemeinsam mit einem Gendarmeriebeamten eine Frau aus den Flammen, wobei beide Retter Brandwunden davontrugen. Eine Summerauerin verlor jedoch bei diesem Unglück ihr Leben.
21. Juni 1914
Das 25-jährige Bestandsjubiläum wurde in höchster Euphorie gefeiert, das Fest musste jedoch unterbrochen werden, wie der folgende Ausschnitt aus der Festschrift des Jahres 1928 zeigt:
„Das Jahr 1914 war für den Verein ein Jubeljahr. Am 21. Juni feierte die Feuerwehr ihr 25jähriges Wiegenfest unter dem Kommando des Hauptmannes Michael Tröbinger. Die Bewohner Reichenthals waren bemüht, zu Ehren der ankommenden Gäste ihre Häuser mit Kränzen und Fahnen zu schmücken. Auch der Wettergott war gut gelaunt. Am Vorabend wurde das Fest mit einem Fackelzug eingeleitet. Am Festtag selbst war schon nach dem musikalischen Weckruf um halb 5 Uhr früh die Mannschaft unter dem Kommando ihrer Chargen ausgerückt, um die ankommenden fremden Vereine mit Musik zu empfangen. Zirka fünfhundert fremde Feuerwehrkameraden trafen im Laufe des Vormittags von Oberhaid bis Traberg ein. Um 9 Uhr fand der Festgottesdienst statt. Der Festzug musste am Nachmittag abgebrochen werden, weil aufgrund eines heraufkommenden starken Gewitters der Blitz im Steineckerhaus in Freudenthal einschlug und daher Feueralarm gegeben werden musste.“
1914 – 1919
Während des ersten Weltkrieges mussten 42 Mann von der Freiwilligen Feuerwehr Reichenthal in den Kampf ziehen, wobei acht Kameraden auf dem Schlachtfeld ihr Leben lassen mussten. In diesen vier schicksalshaften Jahren wurde die Feuerwehr stark geschwächt, sodass im Jahr 1919 die Körperschaft unter dem Kommandanten Michael Tröbinger wieder völlig neu organisiert und aufgebaut werden musste.
3. Mai 1927
Im sogenannten „Lebnhaus“ (Besitzer Adam Malzner) brach um ein Uhr Mittag ein Brand aus, der auf die Häuser Mülleder und Förlinger übergriff. 14 Feuerwehren trafen zur Brandbekämpfung ein. Unter ihnen auch die Freiwillige Feuerwehr Oberhaid, diese gehörte zum damaligen Zeitpunkt bereits zur Tschechoslowakei, welche im Jahr 1918 gegründet wurde.
Im selben Jahr musste die FF Reichenthal mit 28 Mann zu einem Großbrand nach Waldburg ausrücken, der 6 Häuser einäscherte.
30. Juni 1929
Fahnen- und Spritzenweihe. Die Feuerwehrfahne wurde von Graf Ernst Grundemann-Falkenberg gespendet.
Bild von der Fahnen- und Spritzenweihe am 30. Juni 1929
8. August 1935
In Oberhaid ist ein Großbrand ausgebrochen, fast alle Häuser der Nordseite des Marktplatzes sind abgebrannt. Als Ursache wurde Brandstiftung festgestellt. Dieser Einsatz wurde als letzte Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren Reichenthal und Oberhaid dokumentiert. Die Vertreibung der Sudetendeutschen nach dem zweiten Weltkrieg und die Errichtung des Eisernen Vorhanges bedeuteten das Ende der damals guten nachbarschaftlichen Beziehungen zwischen den Gemeinden Reichenthal und Oberhaid.
1938 – 1945
Während des zweiten Weltkrieges
1938
Nach dem Einmarsch der deutschen Truppen im Jahr 1938 wurden wesentliche Änderungen in der Organisation der Feuerwehren der Gemeinde Reichenthal verfügt. Mit Erlass der O.Ö. Landeshauptmannschaft wurden alle in der Gemeinde bestehenden Feuerwehren zusammengelegt. Dementsprechend wurden die Freiwilligen Feuerwehren Stiftung und Miesenbach mit der Freiwilligen Feuerwehr Reichenthal vereinigt. Gemeindewehrführer wurde der bisherige Kommandant der Feuerwehr Reichenthal, Michael Preinfalk.
Eine Bestandsaufnahme vom 20. 9. 1938 weist je eine Motorspritze in Reichenthal, Stiftung und Miesenbach sowie 2 Handdruckspritzen in Reichenthal und je eine Handdruckspritze in Stiftung und Miesenbach aus. Der Mannschaftsstand betrug: Reichenthal 69 Männer, Stiftung 50 Männer und Miesenbach 30 Männer.
2. Februar 1939
Das erste Schreiben an die neue Feuerwehrkreisleitung stellt den Schuldenstand der Freiwilligen Feuerwehr Reichenthal mit ÖS 2.000,– bzw. 1.333,– Reichsmark dar. Diese Schulden stammten noch vom Ankauf der Motorspritze und des Spritzwagens aus dem Jahr 1929, deren Abzahlung wegen der schlechten Wirtschaftslage ebenso wenig gelang wie die Einlösung der Anteilscheine. Letztlich übernahm die Gemeinde Reichenthal die Schulden.
Eine bedeutende Änderung der Feuerwehrorganisation bewirkte der Erlass des Höheren SS und Polizeiführers von Wien, der die Gliederung der Feuerwehren neu ordnete. Demzufolge stellte Reichenthal, Stiftung und Miesenbach je einen Löschzug, ausgerüstet mit je einer Kraftspritze und einer Handdruckspritze. Dem Zug Reichenthal angegliedert war die Hilfsgruppe Schwarzenbach, der offensichtlich die 2. Reichenthaler Handdruckspritze zugeteilt war.
1939
Mit Ausbruch des Krieges ordnete der Bürgermeister zur Kontrolle der Verdunkelung einen Wachdienst der Feuerwehr an, zu dem auch Nichtmitglieder verpflichtet wurden. Da Einflüge bis in unsere Gegend damals noch nicht möglich waren, flaute der Wachdienst ab und wurde deshalb am 3.11.1939 eingestellt.
Auf Grund des neuen Gesetzes über das Feuerlöschwesen für die Ostmark (Österreich) wurden die Feuerwehren zur technischen Hilfspolizeitruppe, welche dem Reichsführer SS und Chef der deutschen Polizei unterstellt war. Die Erhaltung der Feuerwehren und der Brandverhütung wurde im Wesentlichen den Gemeinden übertragen.
1943
Am 13. März 1943 kam es zum Brand der Häuser Mülleder und Glaser in Lahrndorf. Die Wehr wurde dabei erstmals mit einem Lastwagen der Fa. Moßbauer zum Brandplatz gefahren. Nach einer Aufstellung vom 26. Juli 1943 verfügte die Gemeindefeuerwehr damals über 59 Aktive.
10. Juni 1944
Im Ortsbereich von Reichenthal brach um 16 Uhr ein Großbrand aus, dem die Häuser Katzmaier, Etzelstorfer, Wurm, Weißenböck und Köck zum Opfer fielen. Während des Brandes kam noch ein heftiges Gewitter mit wolkenbruchartigen Regenfällen dazu, vor dem Teile der erschöpften Wehr in das Gasthaus Preinfalk (Frick) flüchteten. Während dieser Zeit schlug ein Blitz nur wenige Meter neben dem Besitzer in das Poscher-Haus des Wenzel Payr in Liebenthal 1 ein und setzte es in Brand. An der Brandbekämpfung beteiligten sich außer der heimischen Wehr jene von Leonfelden, Schenkenfelden, Rainbach, Freistadt und Hohenfurth.
22. August 1944
Die laufend geringer werdende Zahl der aktiven Wehrmänner erzwang die Einstellung von Feuerwehrhelferinnen. Am 22. August 1944 wurde eine Mädchengruppe mit vorerst sechs, später acht Mädchen aufgestellt. Dieser gehörten an: Oßberger Anni, Wiesinger Lini, Handlbauer Christl, Förlinger Cilli, Frauenhuber Frieda, Unger Greti, Frauenhuber Anni und Ruckendorfer Mitzi.
Mitgliederstand 1. März 1945: 31 aktive Mitglieder und 8 FF-Helferinnen.
Ein Foto aus der Kriegszeit mit den Feuerwehrhelferinnen im Hintergrund
Kriegsende
Vom Zug der Gemeindefeuerwehr Reichenthal waren 63 Mann in den Krieg gezogen, 13 Mann kehrten nicht mehr heim. Einige von den Überlebenden mussten zum Teil in jahrelanger Gefangenschaft im Ausland verbringen.
1945 – 1986
Nach dem zweiten Weltkrieg
1945 – 1947
Nach dem Zusammenbruch des „dritten Reiches“ galt es für die Verantwortlichen, die Feuerwehrstrukturen wieder aufzubauen. Da die Uniformen während des Krieges abgeliefert werden mussten, bedurfte es eines Ersatzes. Wegen der fehlenden Mittel war man damals erfinderisch: Die herumliegenden Wehrmachtsuniformen wurden aufgesammelt, zertrennt, umgefärbt und in mühsamer Handarbeit zu Feuerwehruniformen verarbeitet.
Der Reichenthaler Wehrführer Michael Hackl wurde bei der Bezirkstagung am 22.9.1946 zum Bezirksfeuerwehrinspektor gewählt. Am 7.12.1947 wurde die Gemeindefeuerwehr Reichenthal auf Antrag der Wehren Stiftung und Miesenbach wieder in 3 Feuerwehren aufgeteilt.
1949 – 1951
Im Jahr 1949 wurde ein Faschingszug veranstaltet, bei dem als Reingewinn 5000 Schilling eingenommen wurden.
Ein Blitzschlag am 23.7.1950 löste in Eibenstein einen Brand aus, der die Häuser Pöhringer (Richter), Hofstadler (Seppalbauer) und Preinfalk (Spirmer) einäscherte.
Am 23. April 1951 kam es zu einem Großbrand in Schenkenfelden, dem die ganze Südostseite des Marktes mit 16 Häusern und deren Scheunen sowie die Kirche zum Opfer fielen. Ursache war vermutlich ein Kurzschluss. Bei diesem tragischen Ereignis kamen zwei Menschen ums Leben.
16. August 1953
Die bisherige Feuerwehrmusikkapelle trennte sich von unserer Wehr und gründete einen eigenen Musikverein.
7. / 8. Juli 1954
Hochwasser 1954: Die intensiven Starkniederschläge ließen die Bäche und Flüsse rasch ansteigen. Es kam zu großen Überschwemmungen, die sich durch die nachfolgend anhaltenden Niederschläge zur größten Hochwasserkatastrophe des 20. Jahrhunderts im bayerisch-österreichischen Donauraum entwickelten. Im Stadtgebiet von Linz waren mehr als 2000 ha überschwemmt, 5500 Personen mussten evakuiert werden.
Die Feuerwehr Reichenthal wurde zu vielen Einsätzen gerufen, wie zB. zur Hofmühle in Hayrl oder zum Sägewerk Lorenzmühle. Auch bei Hilfseinsätzen im Donaubereich war die FF vertreten. Im Jahr 1955 kam es wieder zu mehreren Hochwassereinsätzen bei den Mühlen entlang des Kettenbaches.
1975 – 1979
Um Mittel für den Zeughausbau und das neue Einsatzfahrzeug LF-B Mercedes aufzubringen, veranstaltete die FF Reichenthal in den Jahren 1975, 1977 und 1979 ein Volksfest auf dem Gelände der Fa. Manzenreiter mit großem Erfolg. Die Gewerbebetriebe stellten ihre Waren und Erzeugnisse aus, die Bauern ihre Zuchtrinder und Pferde und die Jägerschaft machte eine Trophäenschau.
Hoher Besuch beim Volksfest im Jahr 1979: Landeshauptmann Dr. Josef Ratzenböck (im Bild rechts) im Gespräch mit dem Bürgermeister Felix Denkmayr, daneben Kommandant Franz Baumgartner. Ganz links: Ing. Rupert Ritirc, späterer Kommandant.
1980
Am 16.3.1980 brach im ehemaligen Restaurant Schauer am oberen Teil des Marktplatzes ein Brand aus, welcher die gesamte Einrichtung vernichtete. Durch den raschen Einsatz konnte ein Übergreifen auf andere Gebäudeteile verhindert werden.
Vom 21. bis 23.8.1980 kam es immer wieder zum Entzünden des Spänesilos der Fa. Manzenreiter. Trotz Einsatz von Leichtschaum konnte der Brandherd nicht erstickt werden. Erst nach vollständiger Entleerung des Silos konnte Entwarnung gegeben werden.
Brandeinsatz Fa. Manzenreiter 1981
1982 – 1983
Am 8.10.1982 wurde die FF Reichenthal zum Brand des Plankgutes in Lahrndorf gerufen. Schadenshöhe: rund 5 Millionen Schilling.
Am 10.3.1983 brach im Buffet Haidinger am Marktplatz ein Brand aus, der sich auf das Lokal beschränkte.
Am 7.12.1983 setzte ein in Brand geratener Adventkranz um 1.45 Uhr früh ein Wohnhaus im Teichweg in Brand. Wegen eines eingefrorenen Deckels zum Unterflurhydranten trat eine Verzögerung der Wasserversorgung ein. Es herrschten Minustemperaturen, sodass sogar das Wasser in den Schläuchen gefror. Trotz der schwierigen Bedingungen konnte die zweite Haushälfte gerettet werden.
Brand Plankgut 1982
1986
Als Folge des Reaktorunglücks vom AKW Tschernobyl im April 1986 wurde den Feuerwehren das Abwaschen des Staubes von Plätzen, Straßen und Gehsteigen angeordnet, um die Rückstände der radioaktiven Niederschläge zu entfernen.
Ein am 27. Juli 1986 veranstaltetes Marktfest mit Flohmarkt brachte einen Reingewinn von ÖS 64.000,– ein.
1988 – 2013
Von 1988 bis 2013
3. – 4. September 1988100 Jahre
Vom 3. bis 4. September 1988 feierte die FF Reichenthal das 100-jährige Gründungsfest, bei dem 15 Feuerwehren mit insgesamt 260 Feuerwehrmännern sowie 4 Musikkapellen teilnahmen. In diesem Jubiläumsjahr war die FF Reichenthal durch monatliche Veranstaltungen und Aktionen verstärkt präsent.
Am 12. April 1988 wurde der Altpfarrer Kons.Rat Josef Glöckl (+ 7.4.1988) zu Grabe getragen. Bei einer Haussammlung wurden 48.000,– Schilling eingenommen.
Ein Highlight in diesem besonders aktiven Jahr 1988 war der Abschnittsbewerb, welcher auf dem Sportplatzgelände stattfand.
Abschnittsbewerb 1988 auf dem Sportplatzgelände
Dezember 1988 / 1989
Im Dezember 1988 legte Kdt. Baumgartner seine Funktion zurück und übergab an den Stellvertreter Ing. Rupert Ritirc. Bei der Jahreshauptversammlung am 12.2.1989 wurde Ing. Rupert Ritirc zum Kommandanten und Josef Oßberger jun. zum Kommandant-Stellvertreter gewählt.
Am 29.3.1989 wurde die FF Reichenthal um 6.20 Uhr zum Brand des Sägespänesilos der Tischlerei Manzenreiter gerufen. Insgesamt 9 Feuerwehren der Alarmstufe II waren eingesetzt und konnten eine Ausweitung des Feuers auf die angrenzende Fertigungshalle verhindern.
Am 8.6.1989 rückte die FF mit dem TLF zum Brandeinsatz des Wirtschaftsgebäudes von Ernst Manzenreiter in Hirschbach aus.
Vom 29. bis 30. Juli 1989 wurde ein Marktfest veranstaltet. Nach dem vorabendlichen Dämmerschoppen im Park wurde am Sonntag ein Frühschoppen veranstaltet, der durch das prächtige Wetter mit zahlreichem Besuch glänzte. Die Marktfeste waren mehrere Jahre ein fixer Bestandteil im jährlichen Veranstaltungskalender.
1991
Durch ein Hagelunwetter wurde am 5.4.1991 die Garage der Familie Wiesinger am Gemeindeberg überschwemmt. Die FF setzte Motorspritze und Tauchpumpe ein.
Durch ein Unwetter am 16.6.1991, das über den nördlichen Teil des Mühlviertels hereinbrach, mussten auch in Reichenthal mehrere Keller ausgepumpt werden. Zahlreiche Bäume lagen in Richtung Lahrndorf über die Straße und wurden gemeinsam mit der FF Waldburg entfernt.
Nach einem Brandalarm am 5.10.1991 rückte die FF mit dem Tanklöschfahrzeug und mit dem Löschfahrzeug LFB zum Sägewerk Seiberl in Schöndorf aus. Gelagertes Holz war an der Hallenwand in Brand geraten, es drohte die Ausweitung des Brandes auf die Leimbinder und Staubplatten. Die FF Miesenbach war ebenfalls mit dem Kleinlöschfahrzeug zur Stelle. Sachwerte in Millionenhöhe wurden dank des schnellen Einsatzes gerettet.
Zum wiederholten Male brannte das Wirtschaftsgebäude des Deslgutes in Marreith bei Hirschbach im Mühlkreis ab. Diesmal wegen Zündelei durch ein fünfjähriges Kind. Die FF Reichenthal rückte in der Alarmstufe III mit dem Tanklöschfahrzeug aus.
1992
Zu einem Zimmerbrand in Waldburg rückten am 15.2.1992 insgesamt sieben Mann mit dem Tanklöschfahrzeug aus.
Am 16. März 1992 erlitt Kommandant Ing. Ritirc während eines Thermenaufenthaltes in Slowenien einen Schlaganfall. Aufgrund der Auswirkungen dieser schwerwiegenden Krankheit war es ihm nicht mehr möglich, sein Amt als Feuerwehrkommandant weiter auszuüben. Josef Oßberger jun. übernahm als Stellvertreter die Funktion des Kommandanten bis zur Neuwahl im Jahr 1993, wo er schließlich als Kommandant gewählt wurde.
Am 20. April 1992 rückte die Feuerwehr mit dem Tanklöschfahrzeug unter Einsatz von schwerem Atemschutz zum Brand des Dachbodens beim Wohntrakt der Familie Schinagl in Eibenstein aus. In Vierhöf kam im Mai 1992 ein unbesetzter PKW ins Rollen, welcher nach einer kurzen Irrfahrt anschließend in den offenen Löschbehälter stürzte. Aufgrund der Intervention der Feuerwehr Reichenthal baute man noch im selben Jahr mit Unterstützung durch Gemeinde- und Landesmittel einen gedeckten Löschbehälter anstatt des bestehenden Löschteiches.
Zur Fahrzeugsegnung des neuen Kommandofahrzeuges kamen am 13. Juni 1992 zahlreiche Kameraden von den umliegenden Feuerwehren, den Abschluss bildete ein Dämmerschoppen. Am nächsten Tag wurde bei strahlendem Wetter ein Tag der offenen Tür veranstaltet.
Fahrzeugweihe des Kommandofahrzeuges im Juni 1992
1993
Ausrückung am 20. April 1993 mit 12 Mann zum Brandeinsatz des Wirtschaftsgebäudes der Familie Pachl in Tischberg. Der Brand, bei dem die Alarmstufe III ausgerufen wurde, wurde durch einen elektrischen Defekt ausgelöst. Zum Einsatz kamen das Tanklöschfahrzeug samt Atemschutzträgern und das Löschfahrzeug LFB.
Am 1. August 1993 fand am Reichenthaler Marktplatz wieder ein von der FF organisiertes Marktfest statt.
In Niederreichenthal brach im landwirtschaftlichen Anwesen des „Pötschergutes“ am 8. September 1993 gegen 23.30 Uhr ein Brand aus, welcher durch einen elektrischen Defekt beim Traktor ausgelöst wurde. Bei diesem Einsatz, an dem elf Feuerwehren mit insgesamt 174 Mann ausgerückt waren, konnte zwar der gesamte Viehbestand in Sicherheit gebracht werden, das Wirtschaftsgebäude war jedoch nicht mehr zu retten.
Brand Weichselbaum, Niederreichenthal im September 1993
1994
Am 24. Februar 1994 rückten 22 Mann zum Werkstättenbrand bei der Familie Schwingshandl vulgo Söser aus, Ursache war ein defekter Heizstrahler.
Am 6. Juli 1994 konnten aufgrund des Interesses erstmals seit der Nachkriegszeit wieder zwei weibliche Mitglieder in der Feuerwehr Reichenthal aufgenommen werden. Weitere Anwärterinnen folgten im selben Jahr. Für kurze Zeit kommt sogar eine eigene weibliche Bewerbsgruppe zustande.
Am 1. September 1994 rückten die 3 Gemeindefeuerwehren mit insgesamt 54 Mann (Reichenthal mit 14 Mann) zum Brand in der Werkstätte der Fa. Rittirsch aus. Der Brand konnte durch das rasche Vordringen auf den Ausbruchsort beschränkt werden. Als Ursache wurde Selbstentzündung durch Lösungsmittel festgestellt.
Aufgrund der extremen Trockenheit im Jahr 1994 mussten mit dem Tanklöschfahrzeug 86 Ausfahrten für die Notwasserversorgung in der Ortschaft Kohlgrub, teilweise auch in Stiftung getätigt werden. Insgesamt wurden 172.000 Liter Trinkwasser transportiert.
Die ersten aktiven Frauen bei der FF Reichenthal
1995
Am 1. Mai 1995 rückte die FF Reichenthal mit 20 Mann zum Brand des Sägespänesilos der Fa. Pöhringer in Böhmdorf aus, welcher durch einen Blitzschlag ausgelöst wurde.
Tag der offenen Tür am 17. und 18. Juni 1995 mit Spritzenweihe der neuen Motorspritze TS FOX.
Im Jahr 1995 wurde zur besseren Hörbarkeit bei Zivilschutz- und Feueralarmierungen beim Wöhlamt Gemeindeberg eine 2. Sirene installiert.
Ab dem Jahr 1995 wurden 8 Jahre hintereinander Feuerwehrbälle im Gasthaus Preinfalk mit dem Titel „Ibiza-Party“ veranstaltet.
1996
Am 27. Februar 1996 rückte die FF mit dem Tanklöschfahrzeug und Löschfahrzeug LFB zum Brand des Landwirtschaftsgebäudes Binder in Hirschbach mit insgesamt 12 Mann aus (insgesamt 11 Feuerwehren mit 153 Mann).
Am 10. März 1996 wurde die Freiwillige Feuerwehr zu einem Küchenbrand in einem Wohnhaus am Schlossblick gerufen. Brandursache war Fettentzündung. Zu einem Hochwassereinsatz infolge eines Wolkenbruches rückten am 9.6.1996 zehn Mann in Hayrl und in der Nachbargemeinde Schenkenfelden aus.
Eine Verpuffungsexplosion löste in der Hackschnitzelheizung beim Anwesen der Fam. Stöllner in Lichtenstein in Schenkenfelden in der Nacht zum 26.8.1996 einen Brand aus. Acht Feuerwehren mit 114 Mann, davon 12 Mann aus Reichenthal, waren bei diesem Einsatz dabei. Am 4. Oktober 1996 brannte die Fischerhütte vom „Fischer-Lois“ (Besitzer Schauer Ernst) ab, die drei Gemeindefeuerwehren rückten mit insgesamt 48 Mann (davon 22 Mann aus Reichenthal) aus.
Einsatzfoto aus dem Archiv der FF Reichenthal
1998 – 1999
Ein Flurbrand bei der Hammermühle in Niederreichenthal 10 wurde durch die Feuerwehren Reichenthal (20 Mann) und Stiftung (6 Mann) am 24.2.1998 gelöscht.
Zu einem tragischen Verkehrsunfall mit Todesfolge wurde die FF am 23.7.1998 gerufen. Bei einem Überholmanöver zwischen Reichenthal und Liebenthal kollidierte ein Mopedlenker mit einem PKW, der Mopedfahrer aus Königschlag erlag seinen schweren Verletzungen. Zu einem Brand einer Holzhütte in Schöndorf rückten am 19.12.1998 18 Mann aus Reichenthal aus.
Vermutlich durch eine Zigarette wurde am 26.12.1998 im Cafe Pedro im Oberen Markt ein Brand ausgelöst, zu dem die 3 Gemeindefeuerwehren mit insg. 38 Mann alarmiert wurden. Das Gebäude konnte gerettet werden, die Einrichtung wurde jedoch durch die Flammen zerstört.
Insgesamt 12 Feuerwehren mit 178 Mann rückten in der Nacht zum 20.7.1999 zum Brand des landwirtschaftlichen Gebäudes des „Bauän-Gutes“ in Schöndorf aus. Reichenthal war mit 16 Mann vertreten. Am 4. Oktober 1999 gab es einen KFZ-Brand in Stiftung Nr. 8; Reichenthal rückte mit 15 Mann aus. Im leeren Hühnerstall der Fam. Pachinger vulgo Koller in Miesenbach brach ein Brand aus, der 9 Feuerwehren aus der Umgebung am 15.9.1999 zum Einsatz rief. Reichenthal war mit 15 Mann dabei. Der Stall konnte nicht mehr gerettet werden, es entstand ein Schaden in (Schilling-)Millionenhöhe.
2000
Zu Hochwassereinsätzen in Schenkenfelden am 6.8.2000 rückten fünf Mann von der FF Reichenthal aus.
Beim 50-jährigen Markterhebungsfest der Gemeinde im August 2000 nahm die FF mit einem Buschenschank und einem Zeughaus-Clubbing sowie mit einer Kinderdisco teil.
Durch einen Rückbrand über die Förderschnecke brach am 5.9.2000 im Lager der Hackschnitzelheizung der Familie Tröbinger in Vierhöf ein Feuer aus, zu dem die drei Feuerwehren der Gemeinde Reichenthal (14 Mann aus Reichenthal) und die benachbarte Feuerwehr Schwandt-Freudenthal gerufen wurden. Durch den raschen Einsatz konnte eine Ausweitung des Brandes verhindert werden.
2001
Am 4.5.2001 brach im landwirtschaftlichen Gebäude der Familie Prückl Josef in Eibenstein 17, ausgelöst durch einen Blitzschlag, ein Großbrand aus, der einen Schaden von 3,5 Mio Schilling verursachte. 13 Feuerwehren waren mit insgesamt 201 Mann vor Ort (die FF Reichenthal mit 24 Mann). 60 Tiere konnten vor dem Feuer gerettet werden.
Am 24.8.2001 gab es auf der Summerauer Landesstraße zwischen Reichenthal und Kampelmühle einen Frontalzusammenstoß von zwei PKWs. Die FF Reichenthal war mit 16 Mann ausgerückt. Die Feuerwehren Schenkenfelden und Bad Leonfelden konnten die Insassen teilweise nur mittels Spreizer und Schere aus dem Auto befreien. Bei diesem tragischen Verkehrsunfall kam ein junger Mann aus Waldburg ums Leben, weitere Personen wurden schwer verletzt.
Am 25.8.2001 wurde im GH Kreuzer ein Stadlfest veranstaltet und in den nächsten Jahren wiederholt.
2002
Im Jahr 2002 wurde das Mühlviertel gleich zweimal wegen massiver Regenfälle durch Hochwasser heimgesucht. So mussten die Feuerwehrleute am 21. März zur Grasslmühle in Allhut sowie zur Hofmühle und zum Mühlenmuseum in Hayrl mehrmals mit Pumpen und Sandsäcken ausrücken. In der Grasslmühle war das Hochwasser so stark, dass die Zufahrtsbrücke teilweise weggerissen wurde und somit gänzlich entfernt werden musste.
Am 7. und 8. August nahm die Hochwasserkatastrophe noch größere Formen an. Im ganzen Bundesland Oberösterreich wurden großflächig Überschwemmungen gemeldet, besonders im Bereich der Donau, der Enns und der Krems mussten alle Hilfskräfte mobilisiert werden. In Reichenthal waren besonders die Steingarten-Siedlung und die Ortschaft Hayrl im Bereich des Kettenbaches betroffen. Zur Hilfeleistung im Gebiet Freindorf in der Gemeinde Ansfelden wurde eine Hilfsgruppe aus dem Kreis der Kameraden der FF Reichenthal entsendet.
Am 26.4.2002 kollidierten auf der Landesstraße Richtung „Kampelmühle“ zwei Autos, wobei beide Fahrzeuglenker schwer verletzt wurden. An den Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die FF Reichenthal half mit sieben Mann bei der Bergung. Zu einem PKW-Brand am 16.6.2002 rückten 13 Mann nach Stiftung beim Sägewerk Handlbauer aus.
HochwassereinsatzHochwassereinsatz
2003 – 2005
Im Jahr 2003 wurde in Schwarzenbach am östlichen Dorfrand ein neuer gedeckter Löschbehälter unter Mithilfe der Feuerwehrkameraden errichtet. Aufgrund der schlechten Hörbarkeit der Reichenthaler Sirene wurde in Schwarzenbach auch eine Alarmsirene montiert.
Am 30.7.2004 hatte das 1. Schlossfest der Feuerwehr im Schloss Waldenfels mit der Bezeichnung „Schlosszauber“ Premiere, eine Wiederholung folgte in den Jahren 2005 und 2006.
Bei einem Autounfall vom 26.6.2005 im Eibensteinerholz waren Feuerwehren mit insgesamt 67 Mann eingesetzt, 29 Mann davon aus Reichenthal. Der Lenker erlitt einen Halswirbelbruch. Da das Auto auf dem Dach lag, wurden die Rettungsarbeiten umso mehr erschwert. Wegen der vermehrten schweren Autounfälle wurde im Kommando der Beschluss gefasst, dass zur schnelleren und besseren Personenbergung aus Fahrzeugen das neue LFB-A2 mit den hydraulischen Geräten Spreizer und Schere versehen werden soll.
Februar / März 2006
Aufgrund von extremen Schneefällen musste die Feuerwehr Reichenthal im Februar 2006 gleich mehrmals ausrücken, um die Dächer im Bereich des Marktplatzes und der öffentlichen Gebäude abzuschaufeln. Es bestand höchste Einsturzgefahr. Im gesamten Bundesland OÖ und in Bayern wurden einige Dacheinstürze gemeldet. Die Feuerwehr leistete über 400 Einsatzstunden, es wurden insgesamt rund 6.000 m² gefährdete Dachflächen abgeschaufelt (19 Privathäuser, 8 öffentliche Gebäude sowie 10 Firmengebäude).
Am 31.3.2006 wurden Pumparbeiten bei mehreren Überschwemmungen in der Steingarten-Siedlung und in Hayrl durchgeführt. Mit dem Tanklöschfahrzeug und drei Mann mit schwerem Atemschutz rückte die FF zum Brand des Sportplatzgebäudes der UNION Rainbach i.M. aus.
Schneeschaufeln auf den Dächern im Februar 2006Überschwemmung in Hayrl im März 2006Überschwemmung März 2006
2007
In der Großtischlerei Manzenreiter brach am 27. Juli 2007 im Lackierraum bei der Absauganlage ein Brand aus. Mittels Einsatz von schwerem Atemschutz konnte das Feuer gelöscht und so ein Übergreifen auf andere Gebäudeteile verhindert werden. Insgesamt waren 9 Feuerwehren mit 102 Mann ausgerückt.
Brand im Lackierraum der Großtischlerei Manzenreiter
2008
Am 27. Jänner und am 2. März 2008 musste mehrmals zu Sturmschäden ausgerückt werden, weil die umgefallenen Bäume die Straße behinderten.
Ab Mai 2008 wurde das jährliche Schlossfest „Backdraft“ veranstaltet und aufgrund des Erfolges in weiteren zwei Jahren wiederholt.
Zu einem Schwelbrand im GWB-Holzhaus rückte die FF am 19.9.2008 mit 17 Mann aus, durch den raschen Einsatz konnte Schlimmeres verhindert werden. Der Brand war durch einen elektrischen Defekt in der Lüftungsheizung entstanden. Zu einem Rückbrand der Hackschnitzelheizung der Familie Denkmayr in Stiftung rückte die FF Reichenthal (neben den Feuerwehren Stiftung und Miesenbach) mit 22 Mann aus.
Am Morgen des 3.12.2008 mussten 3 Personen (davon 2 Kameraden der FF Reichenthal) in Lahrndorf aus dem PKW geborgen werden, nachdem sie auf dem Weg zur Schule mit dem Auto auf der eisglatten Fahrbahn abgekommen waren und gegen einen Baum prallten.
Aufräumarbeiten nach SturmschädenPKW-Unfall 2008
2009
Am 5. Mai 2009 brach im Lagerraum des Gewerbebetriebes Rittirsch in Hayrl ein Brand aus, der das Lagergut vernichtete. 9 Feuerwehren mit 150 Mann waren ausgerückt, durch den raschen Einsatz konnte ein Übergreifen auf das Wohnhaus und den Betrieb verhindert werden.
Am 25. Juni 2009 brach in der Küche einer Familie im Steingarten ein Brand aus, Ursache war Öl, welches sich am Herd entzündete. Ein Nachbar leistete mittels Feuerlöscher erste Brandhilfe, durch den weiteren Einsatz der 3 Gemeindefeuerwehren unter Verwendung des schweren Atemschutzes konnte noch Schlimmeres verhindert werden. Ein Großteil der Küche war jedoch nicht mehr zu retten.
Brand Rittirsch 2009
2010
Am 3. Februar 2010 rückte die Feuerwehr zum Brand einer Waschmaschine im Keller eines Wohnhauses beim Gemeindeberg aus.
Eine Serie von Brandstiftungen beschäftigte die Feuerwehr im Jahr 2009 und 2010. Waren es anfangs nur Papier- und Plastikcontainer, so gerieten später auch Scheunen und Gartenhütten in das Visier des Brandstifters. Der größte Schaden entstand am 7. Juni 2010: Um 19.30 Uhr abends wurden neben Reichenthal noch weitere 9 Feuerwehren mit insgesamt 156 Mann zum Brand des Schloss-Stadels alarmiert. Da im Stadel Stroh und Heu sowie Bauholz gelagert war, brannte das 300 Jahre alte Gebäude bis auf die Grundmauern nieder. Drei landwirtschaftliche Geräte sowie die Verkaufsstanderl der Reichenthaler Wirtschaft fielen ebenfalls den Flammen zum Opfer. Nach weiteren kleinen Zündeleien konnte schließlich der Brandstifter von der Polizei gefasst werden. Da dieser ein Mitglied der FF Reichenthal war, war die Bestürzung in den Reihen der Kameraden natürlich sehr groß.
Am 9. Juni 2010 musste die Freiwillige Feuerwehr Reichenthal zur Bergung eines PKW nach einem Verkehrsunfall auf der Summerauer Landesstraße im Gebiet von Königschlag ausrücken. Zu einem Fahrzeugbrand rückten 12 Mann am 11.6.2010 in die Sportplatzstraße aus.
Am 19. September 2010 entstand, ausgelöst durch Selbstentzündung von Holzwachs, in der Werkstätte im Keller eines Wohnhauses in Hayrl 15 ein Brand, zu dem von Reichenthal 17 Mann ausrückten. Der Brand beschränkte sich auf die Ausbruchsstelle.
Scheunenbrand beim Schloss 2010Verkehrsunfall am 9. Juni 2010Autobrand am 11. Juni 2010
2011
Am 16.8.2011 wurde die FF zu einem Rohrbruch im neuen Lebensräume-Wohnhaus gerufen. Mittels Trockensaugern wurden zwei Wohnungen trockengelegt.
6. Jänner 2013
Das Jahr 2013 begann mit einem Großbrand. In der Ortschaft Miesenbach brach im Hühnermaststall des „Blaslbauern“ ein Brand aus, welcher das 100 m lange Gebäude bis auf die Grundmauern einäscherte. Der Stall war zum Glück leer. 14 Feuerwehren waren mit 200 Mann zur Stelle und schirmten das nebenstehende Wohnhaus und Wirtschaftsgebäude ab. Auch ein Gastank musste gekühlt werden, um weiteren Schaden zu verhindern.
Brand des Hühnermaststalls am 6. Jänner 2013
Das Zuhause der Wehr
Das Zeughaus
1903 – 1951
Unter dem Oberlehrer Alois Beran, welcher von 1900 bis 1909 als Kommandant wirkte, erfolgte die Erbauung des Feuerwehrdepots zwischen den Gasthäusern Frauenhuber und Nübauer. Baubeginn war im Jahr 1903. Besonders erwähnenswert ist, dass der damalige Kaufmann und ehemalige Wehrführer Karl Gilhofer der Gemeinde den Grund für den ersten Standort des Zeughauses Reichenthal schenkte.
Im Jahr 1951 wurde das Gebäude mit dürftigen Mitteln, aber emsiger Arbeitskraft umgebaut und saniert. Nach der Umsiedelung in das neue Feuerwehrhaus hat die Gemeinde das alte Gebäude übernommen. Heute befindet sich im ehemaligen Gebäude eine öffentliche Toilettenanlage, die hinteren Räume werden von der Gemeinde für Lagerzwecke benützt.
1976 – 1978
Im Jahr 1976 wurde mit dem Neubau des Feuerwehr- und Musikhauses begonnen. Der neue Standort wurde neben dem alten Pfarrhof festgelegt, dort wo der alte „Pfarrer-Stadel“ stand. Die Fertigstellung erfolgte im Jahr 1978.
2003 – heute
Im Jahr 2003 plante man gemeinsam mit dem Musikverein den Umbau des Feuerwehr- und Musikhauses. Kostenpunkt 6 Millionen Schilling. Diese Idee wurde aber aufgrund von unlösbaren Problemen bezüglich Förderung und zeitlichem Ablauf wieder verworfen, die Musikkapelle fasste den Entschluss zu einem Neubau im Pfarrergarten unterhalb des alten Pfarrhofes. Nach dem Umzug der Musikkapelle in das neue Heim übernahm die Feuerwehr deren Räume im Obergeschoß. Dort befinden sich jetzt die Bekleidungsspinde sowie ein Besprechungsraum für die Kommandositzungen.
Für die Neuerrichtung des Feuerwehrhauses fanden bereits Vorgespräche beim Land OÖ statt, aufgrund der Finanzkrise im Jahr 2009 wird sich die Realisierung dieses Großprojektes verzögern.
Das Zeughaus
Vom ersten Depot des Jahres 1903 bis zum Feuerwehr- und Musikhaus von 1978 – das Zuhause der Feuerwehr hat sich mit der Wehr weiterentwickelt.
Von der Kastenspritze zum Tanklöschfahrzeug
Fahrzeuge und Ausrüstung
1888
Gleich zur Gründung im Jahr 1888 wurde eine fahrbare Kastenspritze angeschafft, zu deren Bedienung mindestens 8 Mann erforderlich waren. Die Kastenspritze war eine doppelwirkende Hebelpumpe in einem offenen Holzkasten, in welchem das Löschwasser eingefüllt werden musste. Die Spritze wog sehr schwer und benötigte zum Pumpen acht Mann. Die Anschaffung der Spritze und der notwendigen Ausrüstung wurde mittels einer „Majestätsspende“, des Weiteren mit einer Gemeindebeihilfe sowie mit Spenden aus der Bevölkerung finanziert.
1928 – 1929
Am 20. September 1928 bestellte die FF die erste zweizylindrige Motorspritze Type II bei der Firma Rosenbauer zum Preis von 5.200,– Schilling. Gleichzeitig wurde der Auftrag für einen Spritzenwagen an den Schmiedemeister Josef Oßberger zum damaligen Auftragswert von 1.000 Schilling vergeben. Der Spritzenwagen war für ein Pferdegespann ausgerichtet. Die Spritzenweihe erfolgte am 30. Juni 1929. Der Spritzenwagen befindet sich noch immer im Besitz der FF Reichenthal. Die Motorspritze aus dem Jahre 1928 wurde vom ehemaligen Gerätewart Sepp Oßberger wieder funktionstüchtig gemacht und soll beim Jubiläumsfest 2013 vorgeführt werden.
Der Spritzenwagen aus dem Jahr 1928
1944
Am 29. Juli 1944 wurde an die Freiwillige Feuerwehr Reichenthal eine Tragkraftspritze TS 8 Type Mehrwald-DKW samt Anhänger TSA ausgeliefert. Am 18. August 1944 wurde das zum Anhänger gehörende Löschfahrzeug Lf8 Type Austro-Fiat nachgeliefert, damit war die FF Reichenthal erstmals motorisiert.
1954 – 1968
Im Jahr 1954 kaufte die FF von der Postdirektion in Linz einen alten Steyr Type A zum Preis von 3.200 Schilling. Das Fahrzeug war vorher sogar schon in Afrika im Einsatz. Die Feuerwehrkameraden bauten den Steyr auf ein Rüstfahrzeug um. Dieses konnte dann bereits bei der Hochwasserkatastrophe im Jahr 1954 in Goldwörth eingesetzt werden. Bei einer verkehrstechnischen Überprüfung im Jahr 1966 wurde wegen grober, technischer Mängel das Kennzeichen vorübergehend eingezogen. Erst nach einer gründlichen Generalüberholung wurde wieder die Straßenzulassung verfügt.
Am 25. Mai 1958 wurde eine neue Tragkraftspritze Type Rosenbauer VW 122 angekauft, im selben Jahr fand das 70jährige Gründungsfest mit Weihe der neuen Spritze statt. Im Jahr 1968 ersetzte man den Steyr durch einen Barkas-Kombi zum Preis von 36.000,– Schilling. Wieder mussten Umbauarbeiten getätigt werden.
Übergabe des LF Barkas im Mai 1968 (Kdt. Pöhringer, Sepp Oßberger, Fritz Wurm, Franz Baumgartner, Josef Förlinger, Gottfried Manzenreiter, Karl Pirklbauer u. a.)
1976 – 1984
Am 17. April 1976 ersetzte man die alte Tragkraftspritze durch eine neue Rosenbauer-Rotax 635, Type TS 75. Nachdem im Jahr 1977 das alte Löschfahrzeug Steyr Type A den technischen Anforderungen nicht mehr entsprach, wurde ein Fahrzeugwechsel unausweichlich. Und so entschloss man sich, ein neues Löschfahrzeug mit Bergeausrüstung „Mercedes 409“ anzuschaffen. Mit Förderung des Landesfeuerwehrkommandos und der Gemeinde sowie mit einem Drittel aus Eigenmitteln der Feuerwehr wurde ein Mercedes-LKW samt Notstromaggregat zum Preis von 450.000,– Schilling angekauft.
Am 15. April 1981 fand die Übergabe des neuen Tanklöschfahrzeuges TLF/TRUPP 2000 durch die Fa. Rosenbauer statt. Zu den Kosten von 970.000,– Schilling steuerte die FF Reichenthal 200.000,– Schilling bei. Eine spätere Haussammlung zur Ausfinanzierung des Fahrzeuges erbrachte 61.340,– Schilling. Im März 1984 wurde die FF Reichenthal erstmals mit 3 schweren Atemschutzgeräten ausgestattet.
Löschfahrzeug beim Ankauf 1977Übergabe des alten TLF durch Sepp Oßberger an den neuen Besitzer
1991 – 1992
In der außerordentlichen Sitzung am 20.3.1991 beschloss das Kommando den Ankauf bzw. Umbau eines gebrauchten Mannschafts-Transportfahrzeuges der Marke Renault Traffic Diesel BJ 1986 mit 130.000 km um 80.000,– Schilling. Zur Finanzierung gaben drei Kommandomitglieder einen privaten Zwischenkredit von insgesamt 30.000,– Schilling. Die Fahrzeugsegnung war am 13. Juni 1992.
2001 – 2005
Am 8.8.2001 bestellte die FF ein IFEX-Löschgerät zu Kosten von 95.600,– Schilling. Dieses Löschgerät verschafft der Feuerwehr mehr Flexibilität und Zeitgewinn bei Wohnungs- und Fahrzeugbränden.
Im Jahr 2004 wurde von der Fa. Oßberger ein gebrauchter „Renault Master“ zum Preis von 15.000,– Euro angekauft. Mit weiteren Mitteln und bei vielen freiwilligen Stunden wurde das Fahrzeug umlackiert (in Feuerwehrfarbe lackiert – so spart man ein „um“) und zu einem Kommandofahrzeug umgebaut. Die Fahrzeugweihe erfolgte anlässlich der Veranstaltung „Schlosszauber“ im Schloss Waldenfels am 22. Juli 2005.
Zur Anschaffung eines neuen Löschfahrzeuges mit Bergeausrüstung (LFB-A2) entschloss man sich im Jahr 2002, da das bestehende LFB 25 Jahre alt war. Nach zweijähriger Wartezeit beim Landesfeuerwehrverband sowie nach Genehmigung des Finanzierungsplanes konnte der Gemeinderat am 15.12.2004 den Beschluss fassen, an die Firma Rosenbauer in Leonding den Auftrag zur Lieferung zu vergeben. Preis: 223.000,– Euro plus Pflichtbeladung 58.128,– Euro. Die notwendigen Mittel wurden durch das Land OÖ, die Gemeinde und die Feuerwehr aufgebracht.
Das IFEX-LöschgerätDas neue Kommandofahrzeug Renault MasterDas Löschfahrzeug mit Bergeausrüstung LFB-A2, BJ 2005
2008 – 2009
Da auch das Tanklöschfahrzeug mit 23 Jahren nicht mehr den Anforderungen entsprach, fasste das Kommando am 14.11.2004 den Grundsatzbeschluss für die Neubeschaffung. Neu war, dass auch das TLF mit drei schweren Atemschutzgeräten ausgestattet werden musste, sodass der Feuerwehr nunmehr insgesamt sechs Atemschutzgeräte zur Verfügung stehen. Die Gemeinde vergab an den Bestbieter Fa. Rosenbauer den Auftrag zur Lieferung. Kosten des Fahrzeuges: 240.000,– Euro plus 27.000,– Euro für die Pflichtbeladung. Wiederum waren Land, Gemeinde und Feuerwehr gefordert, die notwendigen Finanzmittel aufzustellen.
Am 6.12.2008 hat unser langjähriger Zeugwart Sepp Oßberger das ausgediente Tanklöschfahrzeug an den neuen Besitzer aus Deutschland übergeben. Die fördertechnische „Abnahme“ des neuen Fahrzeuges durch das Landesfeuerwehrkommando erfolgte am 9. Dezember 2008. Anlässlich des Schlossfestes am 29. Mai 2009 erfolgte die Fahrzeugweihe des Tanklöschfahrzeuges, an der die Ehrengäste des Landes, des Abschnittes und der Gemeinde teilnahmen.
Übergabe des neuen Tanklöschfahrzeuges, BJ 2008. v.l.n.r.: ZugsKdt. und ehem. Kdt. Josef Oßberger, GrKdt. Ernst Lepschy, AW Josef Tröbinger, AW Herbert Preinfalk, GrKdt. Martin Preslmayr, Kdt. Andreas Gierer, AW Jürgen Hainzl, Bgm. Karl Jaksch, GrKdt. Leopold Weichselbaum, Kdt.Stv. Gerhard PötscherTLF-Weihe am 29.5.2009, v.l.n.r.: FwKdt. HBI Andreas Gierer, LAbg. Mag. Michael Strugl, Bgm. Karl Jaksch, Abschn.Fw.Kdt. BR Heinz Huber
Mehr als Einsätze
Feuerwehrleben
Veranstaltungen
Da die öffentliche Hand nur einen Teil der Finanzierungen für die Ausrüstung übernimmt, ist es unumgänglich, dass die Feuerwehr Veranstaltungen durchführt, um die notwendigen fehlenden Mittel aufzubringen.
Im Schloss Waldenfels wurde dreimal der „Schlosszauber“ und dreimal das Fest „Backdraft“ veranstaltet. Die Teilnahme am Reichenthaler Adventmarkt im Mühlendorf ist ein fixer Bestandteil im Terminkalender geworden.
Maibaum-Aufstellen im Jahr 2011Schlossfest im Schloss WaldenfelsAuch die Kleinen sind eifrig bei der Sache, damit es ein gelungenes Fest wird.FestaufbauVerkaufsstand der Feuerwehr
Öffentlichkeitsarbeit
Für karitative Zwecke wurde von Feuerwehrkameraden mehrmals zu Silvester eine Schneebar am Marktplatz aufgebaut. Die Volksschüler und Pfadfinder kommen immer wieder gerne zu Besuch ins Feuerwehrhaus.
Schulräumungsübungen in der Haupt- und Volksschule Reichenthal werden regelmäßig durchgeführt. Im Jahr 2012 wurde schwerpunktmäßig der Umgang mit Feuerlöschern demonstriert. Die Jahreshauptversammlung bietet die Möglichkeit, sich über die Aktivitäten der Feuerwehr im vergangenen Jahr sowie über Ausblicke ins nächste Jahr zu informieren. Auch bei der Flurreinigungsaktion nimmt die Feuerwehr und Jugendgruppe immer gerne teil.
Schneebar am Marktplatz zu SilvesterTransport von Kindern aus Tschernobyl im Rahmen eines karitativen FerienprojektesVolksschüler zu Besuch im FeuerwehrhausVolksschüler zu Besuch im FeuerwehrhausPfadfinder zu Besuch im FeuerwehrhausSchulräumungsübung mit Feuerlöschern, 2012Die JahreshauptversammlungFlurreinigungsaktion
Förderung des Teamgeistes
Im Jahr 2010 besuchten wir das Zweiradmuseum und machten einen Ausflug auf den Feuerkogel. Im Jahr 2011 führte uns der Ausflug nach Niederösterreich zu einer Straußenfarm und in das Whiskymuseum in Roggenreith. Im Jahr 2012 besichtigten wir das Schloss Hluboka und die Brauerei Budweis.
Ausrückung zu Zeughauseröffnungen und Fahrzeugweihen bei den Nachbarfeuerwehren werden seit Bestehen der Feuerwehr gepflegt.
Ausflug 2010: Zweiradmuseum und FeuerkogelAusflug 2011: Straußenfarm und Whiskymuseum in RoggenreithAusflug 2012: Schloss Hluboka und Brauerei BudweisVor der Ausrückung zur Feuerwehr Stiftung anlässlich der Fahrzeugweihe
Chronik des Kommandos
Wer die Feuerwehr geführt hat
Kommandanten
Karl Preinfalk
1888 – 1892
Franz Apfolterer
1892 – 1893
Karl Gilhofer
1893 – 1897
Johann Frauenhuber
1897 – 1900
Alois Beran
1900 – 1909
Michael Tröbinger
1909 – 1923
Michael Preinfalk
1923 – 1939
Michael Hackl
1939 – 1947
Ludwig Windhager
1947 – 1949
Michael Preinfalk
1949 – 1953
Johann Nimmervoll
1953 – 1954
Josef Lang
1954 – 1956
Anton Pirklbauer
1956 – 1964
Konrad Nimmervoll
1965 – 1967
Alois Pöhringer
1967 – 1976
Franz Baumgartner
1976 – 1988
Ing. Rupert Ritirc
1989 – 1992
Josef Oßberger
1992 – 2008
Andreas Gierer
seit 2008
Kommandanten-Stellvertreter
Karl Biberhofer
1880 – 1890
Josef Freller
1890 – 1892
Johann Stumptner
1892 – 1897
Anton Pawel
1897 – 1900
Josef Freller
1900 – 1902
Florian Hofer
1902 – 1904
Karl Preinfalk
1904 – 1926
Anton Pirklbauer
1927 – 1939
Mathias Seiberl
1939 – 1943
Josef Weißenböck
1943 – 1945
Anton Pirklbauer
1949 – 1953
Michael Preinfalk
1953 – 1954
Anton Pirklbauer
1954 – 1956
Anton Preinfalk
1956 – 1958
Johann Nimmervoll
1958 – 1965
Konrad Nimmervoll
1965 – 1967
Josef Lang
1967 – 1973
Konrad Nimmervoll
1973 – 1974
Franz Baumgartner
1974 – 1976
Franz Frauenhuber
1976 – 1983
Ing. Rupert Ritirc
1983 – 1989
Josef Oßberger jun.
1989 – 1993
Mag. Rupert Ritirc
1993 – 2008
Gerhard Pötscher
seit 2008
Schriftführer
Adolf Kanamüller
1888 – 1892
unbekannt
1892 – 1900
Josef Lang
1900 – 1905
Michael Tröbinger
1906 – 1909
Alois Beran
1909 – 1915
unbesetzt
1915 – 1919
Johann Barth
1919 – 1925
Josef Oßberger
1925 – 1925
Norbert Mayer
1925 – 1928
Michael Hackl
1928 – 1939
Josef Oßberger
1939 – 1940
unbesetzt
1940 – 1946
Franz Domaschko
1946 – 1951
Josef Oßberger
1951 – 1952
Josef Oßberger jun.
1952 – 1956
Ernst K. Grundemann
1956 – 1958
Franz Baumgartner
1958 – 1965
Wilhelm Schwarzenberger
1965 – 1967
Franz Baumgartner
1967 – 1974
Gottfried Manzenreiter
1974 – 1974
Karl Leitner
1974 – 1988
Mag. Rupert Ritirc
1988 – 1993
Josef Tröbinger
seit 1993
Kassenführer
Johann Barth
1919 – 1925
Josef Böhm
1925 – 1926
Franz Kurz
1926 – 1928
Josef Oßberger
1928 – 1929
Michael Hackl
1928 – 1929
Karl Pirklbauer
1929 – 1933
Peter Domaschko
1933 – 1939
Ludwig Kasper
1946 – 1958
Robert Wirthl
1958 – 1988
Leopold Walchshofer
1988 – 2003
Jürgen Hainzl
seit 2003
Gerätewarte
Michael Tröbinger
1888 – 1892
Alois Malzner
1892 – 1898
Anton Pirklbauer
1898 – 1900
Franz Lang
1900 – 1936
Emanuel Atzmüller
1936 – 1946
Franz Stumptner
1946 – 1947
Moritz Mülleder
1947 – 1952
Karl Pirklbauer
1952 – 1958
Gottfried Anzinger
1958 – 1963
Alois Ritirc
1963 – 1965
Wilhelm Goldmann
1965 – 1965
unbesetzt
1965 – 1966
Leopold Kampelmüller
1966 – 1967
Josef Oßberger / Franz Roland
1967 – 1973
Josef Oßberger / Franz Lengauer
1973 – 1974
Josef Oßberger / Gottfried Manzenreiter
1974 – 1978
Josef Oßberger / Franz Lengauer
1978 – 1983
Josef Oßberger
1983 – 2005
Andi Fuka / Herbert Preinfalk
seit 2005
Das Jubiläumsjahr
Die FF Reichenthal im Jahr 2013
Die Freiwillige Feuerwehr Reichenthal im Jubiläumsjahr 2013
62Mitglieder im Jahr 1950
180Mitglieder am 31.12.2012
Danke an …
die Verantwortlichen der Marktgemeinde Reichenthal für die laufende Unterstützung zur Instandhaltung der Schlagkraft, sowie für die Förderungen bei größeren Anschaffungen.
die verantwortlichen Politiker des Landes Oberösterreichs, welche der FF Reichenthal bei größeren Investitionen die notwendigen Mittel zur Verfügung gestellt haben.
die Bevölkerung, welche die Feuerwehr mit Spenden und bei den Veranstaltungen mit ihrem Besuch unterstützt.
alle Sponsoren, welche mit ihren großzügigen Spenden zur Finanzierung der Feuerwehrgebarung wesentlich beitragen.
alle Feuerwehrkameraden, die durch ihrem selbstlosen Einsatz im Dienst am Nächsten mit unzähligen freiwilligen Stunden die Schlagkraft und Einsatzbereitschaft ermöglichen.
alle freiwilligen Helfer für die Mitwirkung an den Veranstaltungen der Freiwilligen Feuerwehr Reichenthal.
Die Feuerwehr Reichenthal möchte sich bei unserem Amtswalter Josef Tröbinger und seiner Frau Andrea für die Gestaltung der Festschrift herzlich bedanken.